Schweren Herzens muss ich meine Berlin-Fahrt zu re:publica nun kurzfristig absagen. Das heißt Ich biete hiermit nun mein Bloggerticket zum Verkauf an. Es handelt sich dabei um ein Three-Day Blogger Ticket. Wer es will schickt mir einfach eine Email mit der Preisvorstellung ;)
In den letzten Wochen stand die re:publica für mich unter keinem guten Omen, die Reiseplanung lief sehr suboptimal, dann sagte mir auchnoch die Übernachtungsmöglichkeit ab und nun kamen noch andere Dinge hinzu die mich zu diesem Schritt bewegten. Auch wenn ich mir es seit fast einem Jahr vorgenommen hatte, sogar in Blogger-Ticket ergattert hatte und mich riesig darauf gefreut habe geht es einfach nicht anders. Es schmerzt und ärgert mich, aber Ich werde es überleben da es eben, im Moment, wichtigeres gibt.
Ich hoffe dass es nächstes Jahr endlich mal klappt.
Also meldet euch schnell für das last-minute Ticket. Es gibt ja sicher noch einige die keines bekommen haben ;) Da das ganze nun so kurzfristig ist, kann das Ticket nichtmehr umgeschrieben werden, der Verkauf ist trotzdem noch erlaubt, ich habe extra nochmal auf der re:publica homepage nachgeschaut. http://re-publica.de/12/faq/
Heute ist der 23.04. der Tag des deutschen Bieres. Das weiß ja inzwischen jeder ;). Dass der Höchste nichtoffizielle Feiertag dieses jahr auf einen Montag fällt ist natürlich etwas ungeschickt. Groß feiern kann man dieses Jahr also nicht.
Aber Ich habe etwas anderes um das deutsche Bier gebührend zu feiern. Und zwar die App "Untappd - Drink Socially" - Die App für Bierliebhaber.
Neben Sozialen Foto- und Location-Check-in Apps widmet sich diese App dem Genuss des Gerstensaftes. Ja man checkt ein, "in" das Bier das man gerade trinkt und bewertet es mit 1-5 Bierdeckeln. Dazu kann man noch ein Foto und die Foursquare-location anhängen und über die gängigen Netztwerke den Check-in teilen.
Social ist die App auch. Man kann den Freunden zuprosten bzw einen "toast" senden. So trinkt man niemehr alleine :) Neue Biergeniesser kann man im "Pub" kennenlernen, entweder weltweit oder in der Umgebung (50 meilen)
Natürlich gibt es Badges und inzwischen auch erste Aktionen mit Brauereien, leider nur in den USA bisher.
Ich finde die Idee einfach cool und witzig, gerade als bekennender Bier-Geniesser und Ausprobierer.
Natürlich Will ich euch nicht zum Alkoholkonsum animieren und sage in aller Deutlichkeit:
Please drink responsibly! Bitte trinkt mit Verantwortung!
Hier noch die Links zum download für iOS und Android:
We've found the following policy violation with your app and you need to address this issue by Tuesday April 17, 2012 at 5:00pm PST or your app may be subject to enforcement action.Our policies require that your app has a privacy policy that tells users what user data you are going to use and how you will use, display, share, or transfer that data and you will include your privacy policy URL in the Developer Application (See Platform Policy II.3, http://developers.facebook.com/policy).It has come to our attention that your app is missing a privacy policy in the permissions dialogue. Please update the privacy policy URL field in the Developer Application at developers.facebook.com/apps/[YOUR_APP_ID]/auth. Also, please review your app to ensure you are also displaying your privacy policy on your web site or within your app.Thanks, Platform Policy Team"
Diese Email hatte ich vor zwei Tagen plötzlich im Postfach. Und sie sieht nicht nach spam aus, leider.
Das Problem ist. Die App von der die Rede ist, ist lediglich ein "custom tab" von Woobox, bei der über ein Iframe ein Inhalt angezeigt wird, der auf einem eigenen Server liegt. Im engeren Sinne also nichtmal eine App, da keine Freigaben oder Daten angefordert werden etc. DAZU ist die Anwendung im Moment nicht einmal öffentlich geschaltet, also der Seite hinzugefügt. sondern schlummert in den Tiefen der Anwendungseinstellungen vor sich hin.
Mir stellt sich nun die Frage: ist diese "privacy policy" generell notwendig um die app - welcher art auch immer - zu betreiben und anzuzeigen? Oder geht es hier lediglich um den Fall dass Daten (über ein Formular) übermittelt werden? Und kann diese Datenschutzbedingung dann "im" Iframe sein oder muss sie getrennt davon auf der Seite zu sehen sein?
Ich wäre den Experten sehr verbunden wenn ich ein paar erklärende, helfende Worte bekäme.
UPDATE:
Ich habe naürlich auch an den support von Woobox geschrieben, mein Problem geschildert und um hilfe gefragt. Hier die Antwort:
"Hi Frederik, You need to set a privacy policy in the App settings on developers.facebook.com/apps under the advanced section. If ours will work for you you can use it: http://woobox.com/privacy otherwise you'll have to supply one. Facebook recently started enforcing the requirement for a privacy policy link so you should set it on all your custom apps.
George"
Es geht also darum in den Anwendungseinstellungen, im "Fortgeschritten" Bereich einen Link zu einer Datenschutz-Richtlinie zu hinterlegen. Das gilt für alle arten von Apps und wird denke Ich oft übersehen, vor allem da man so gut wie nie in den Fortgeschrittenen Bereich schaut, erst recht nicht beim Anlegen solcher Custom-Iframe-Apps.
Also achtet darauf, nicht dass Ihr ähnliche Post bekommt oder eure Apps stillgelegt werden.
Nachdem Picplz den Start in meiner kleinen Serie über soziale Foto-Netzwerk-Apps gemacht hat ist nun Lightbox dran.
Öffnet man die App, ist man in der Lightbox. Diese ist unterteilt in Start, Likes, Me und ☰. Der Start-Bildschirm ist auch schon der Stream mit den Fotos der Leute denen man folgt. Dazu bekommt man auch gleich User vorgeschlagen, denen man folgen kann/soll. Das kann man aber ganz einfach ausblenden.
Die anderen "Lightbox"-Unterseiten sehen dann so aus:
Likes
Hier sieht man die letzten Fotos die man geliked hat
Me
Hier sieht man die letzten eigenen aktivitäten
☰
Ein Überblick über die Aktivitäten auf dem eigenen profil.bzw eine Zusammenfassung.
Dann geht es weiter zu My Photos (das mittlere Symbol im oberen Menü) Hier sieht man die eigenen Fotos, und die eigene Lightbox, wie sie öffentlich zu sehen ist.
Über Import Photo kann man hier ein Bild hochladen, dass man schon geschossen hat. (alternativ über die Menü-taste am Telefon). Natürlich kann man auch immer auf den Foto-Button in der rechten Oberen Ecke tippen, um ein Foto zu schiessen. Dazu unten mehr.
Lightbox hat auch eine sehr ausführliche Explore-Funktion. Man kann also ausgiebig neue und interessante Fotos und Fotografen entdecken. Dazu kommt noch eine tolle Integration von Facebook und Twitter, die es ermöglicht die Fotos der Freunde aus diesen Netzwerken direkt in Lightbox anzuschauen.
Das Foto-bearbeiten und -Hochladen
Nachdem man ein Foto geschossen oder importiert hat geht es an das Bearbeiten und Auswählen des Filters. Lightbox bietet hier:
Dazu lässt sich das Bild spiegeln, drehen und zuschneiden. Nach dem bearbeiten geht es auch schon ans hochladen. Ein Geo-Tag bzw eine Foursquare-Location lässt sich auswählen und einige Netzwerke an die man das Foto direkt schicken kann. neben Twitter und Facebook auch Flickr, Tumblr,und foursquare. Dazu gibt es auch noch Privatsphäre-Einstellungen für das Foto. Privat, Öffentlich oder unlisted.
Fotos lassen sich auch im Web hochladen, dann allerdings ohne die Bearbeitungsmöglichkeiten
Fazit
Lightbox bietet viele Möglichkeiten, teilweise etwas doppelt-gemoppelt und dadurch unübersichtlich in der App. Trotzdem ist der Funktionsumfang echt groß was die Foto-Bearbeitung betrifft . Vor allem im Browser ist Lightbox super, weil die Fotos richtig groß und in guter Qualität dargestellt werden. Allerdings ist die soziale Reichweite hier noch sehr niedrig. von meinen Kontakten aus anderen Netzwerken habe ich gerade mal 5 bei Lightbox gefunden. Und die nutzen es nicht wirklich aktiv. kein Wunder, auf die gefahr hin mich zu wiederholen, denn soziale Apps machen nur Spaß wenn man auch Freunde dort hat.
Als der erste Hype um instagram begann, gab es als Aternative für Android recht schnell picplz.
Picplz ist hell und offen designed, in der App wie im Browser. Der Startbildschirm ist aufgeräumt, übersichtlich und man kommt immer direkt dahin wo man hinwill. zudem ist der Foto-Button immer in der oberen Leiste, falls man ein Foto hochladen will.
My Network
wie man sich denken kann sieht man hier die Fotos aus seinem Netzwerk. entweder jedes einzeln mit Infos in einer Liste, oder alle auf einmal als Rasteransicht: das Gleiche gilt für “Interesting”. hier bekommt man Bilder vorgeschlagen von Leuten denen man nicht folgt.
Activity
Hier sieht man was so im Netzwerk passiert. Likes, followings, comments etc.
My Profile
Das eigene Profil. dazu muss ich ja nicht viel erklären ;) Die eigenen Bilder, Und die wichtigen Zahlen im Überblick.
Das Foto-bearbeiten und -Hochladen
Picplz hat keine integrierte Kamerasoftware. Man wählt also die Standardkamera oder irgendeine andere app aus, schießt ein Foto und kommt dann zum Bearbeitungsbildschirm. Ebenso kann man auch ein Foto aus der Galerie auswählen.
Dann stehen folgende Filter zur Verfügung:
Russian Toy Camera - The 70s - Little Plastic Lense - Cross Process - High Contrast Monochrome - C-41 - Redscale - Instant Film - Enhanced Definition
Nachtrag: Beim Upload über den Browser gibt es noch die Filter Trip to the Optometrist und Kaleidoscope Eyes
alle mit und ohne Rahmen.
Nach dem Auswählen des Filters geht es auch schon ans hochladen. Eine Foursquare-Location lässt sich auswählen und einige Netzwerke an die man das Foto direkt schicken kann. neben Twitter und Facebook auch Posterous, Flickr, Tumblr, und was ich besonders cool finde: man kann sich das Bild direkt in die eigene Dropbox schicken.
Picplz ist was Bedienung, Design und Funktionalität betrifft eigentlich die führende App in dieser Kategorie. Der Funktionsumfang ist groß, die Filter sind ausreichend und decken ein breites Spektrum ab. Und auch bei, Sharing ist Picplz top. Das einzige Manko, wie bei allem was "Social" ist: die Verbreitung. knapp 30 meiner Kontakte habe ich bisher dort gefunden. Ich folge hier auch niemand "neuem" also nur denen die Ich schon von Twitter, Facebook etc oder dem Real-life kenne. Die Suche nach bestehenden Freunden aus anderen Netzwerken ist leider etwas schwierig, da nur über Nutzernamen möglich,Oder man schaut die Following/Follower listen seiner Kontakte durch.Die Datenschützer freut das sicher.
Wie sieht es bei euch aus? wer nutzt picplz? Und was ist eure Meinung dazu?
P.S.: Picplz ist (schon immer) für Android und iOS kostenlos verfügbar.
Instagram ist die Foto-App überhaupt. Wieso sonst sollte sie die einzige sein die bei Diensten wie about.me, empireAvenue oder klout zur direkten Verknüpfung bereitsteht? Als Androiduser fühlte man sich da immer benachteiligt, denn instagram gab es bisher nur fürs iPhone. Umso größer waren meine Erwartungen in die App und als es dann vorgestern soweit war hab ich sie natürlich umgehend heruntergeladen. Ich werde instagram aber erst ausgiebig testen bevor ich ausführlich darüber schreibe.
Natürlich gibt es auch andere, ähnliche Apps für Android, die eine reine Kamera-App mit einem sozialen Netzwerk verbinden. am weitesten verbreitet ist wohl picplz, pudding.to hat vor einigen Wochen das Netzwerk zu Kamera gelauncht, Lightbox hat der ein oder andere vielleicht auchschon gehört und dann gibt es noch EYEEM aus Berlin.
Ist instagram nun besser als alle anderen? wird es sie verdrängen? oder ist es nur ein Hype, bzw Mainstream und die anderen bieten eigentlich viel mehr?
Ich habe nun beschlossen, nicht alle in einem Artikel zu vergleichen, sondern eine kleine Serie hier im Blog daraus zu machen.
Gibt es denn noch andere Social-Photo-Apps die ich oben nicht genannt habe, und die ich auch in die Serie mit aufnehmen sollte? Oder gibt es Aspekte auf die ich eurer Meinung nach besonders Wert legen muss
Irgendwie ist mein Blog recht Facebooklastig. Aber jetzt gibt es mal wieder was zu Location-Based-Services. Bzw es gibt einen neuen Service.
eyeQuest ist ein Location Based Service, der User in aller Welt durch die Kamera ihres Smartphones miteinander verbindet. Mit eyeQuest können Fotos und Videos von beliebigen Locations angefordert und dadurch zu jeder Zeit jeder Ort gesehen werden, ohne selber dort sein zu müssen.
Das ganze klingt extrem spannend und zeigt wieder einmal dass es Anwendungsbereiche für ein Smartphone gibt an die kaum einer denkt. Was dafür allerdings vorraussetzung ist: eine große Nutzerbasis. Das ganze System von Eyequest funktioniert nur wenn auch genügend mitmachen. Schon allein deshalb mache ich hier ein bisschen Werbung dafür, um auch mein persönliches Nutzer-Erlebnis zu verbessern ;)
Die Quests sind zunächst auf Berlin beschränkt, Anfragen kann man von überall stellen. Das Gebiet soll nach und nach ausgeweitet werden, was hoffentlich schnell passiert. Aber Anfang Mai bin Ich ja in Berlin, auf der re:publica und werde es da natürlich einsetzen.
Eine ausführliche Beschreibung gibt es auf der Eyequest Homepage.
Das ganze ist gerade in die Betaphase gestartet und ich werde sicher irgendwann noch einen Erfahrungsbericht dazu schreiben. Wenn ich es dann ausgiebig getestet habe.
Wer also auch mitmachen will kann sich hier für einen Beta-Key registrieren:
in 2 Tagen ist es soweit, Facebook stellt alle Pages auf die neue Timeline um. Deswegen bekomme ich in den letzten Tagen gehäuft Fragen dazu gestellt. Nun habe Ich für die Fragensteller und für alle anderen eine Checkliste zusammengestellt, für den Umstieg auf die Timeline. Die könnt ihr euch nach belieben runterladen, ausdrucken, abhaken, oder auch nicht. Wie ihr wollt. Wer also gerade angefangen hat oder erst noch darüber nachdenkt wie er das wohl anstellen muss hat so eine schöne praktische Anleitung. Ich wünsche euch viel Spaß beim umstellen und optimieren eurer Pages. natürlich dürfen auch weiterhin Fragen gestellt werden ;)
Die Checkliste als PDF zum download findet ihr hier: Timeline Checkliste (im Browser ansehen oder downloaden mit Rechtsklick -> "speichern unter")
P.S.: Natürlich dürft ihr die Checkliste gerne weitergeben an andere, die in der Situation sind. Oder teilt einfach diesen Blogpost :)
Nachtrag: Eigentlich dachte ich beim erstellen der Checkliste an Unternehmen, Vereine, Bands etc. also Facebook-"Seiten" nicht an private Profile. Da steht aber auch die Umstellung an und die Checkliste kann bis auf ein paar Kleinigkeiten auch dafür angewandt werden. Ist mir im Nachhinein so aufgefallen :)
"DIN SPEC 91253 unterstützt KMU beim Einstieg in Soziale Medien" (din.de)
"Endlich" werden nun viele freudig aufschreien, das Deutsche Institut für Normung e.V. hat nun eine Norm für Social Media veröffentlicht. Und Thomas Gigold sagt es auf medienrauschen.de ganz richtig: "Ohne seine DIN kann das deutsche Unternehmertum nicht richtig arbeiten."
Die Norm will natürlich nicht die Medien an sich regeln, sondern die Maßnahmen "für die Einführung und das Management von Web 2.0 und Sozialen Medien in kleinen und mittlerenUnternehmen (KMU)" Aber selbst das löst bei mir gemischte Gefühle aus.
Ich verstehe natürlich dass viele Unternehmen händeringend nach Hilfe im Umgang mit dem Internet und der digitalen Kommunikation suchen, und das DIN hier eben diese Hilfe bieten will. Jedoch löst diese Norm sicher nicht die Probleme, an denen die Online-Auftritte der Unternehmen bisher schon litten.
Mangelnde Kompetenz im Bezug auf das Medium Internet: durchaus nicht negativ gemeint - Ein Schreiner muss kein Internetprofi sein sondern gute Möbel bauen
Mangelndes Interesse: Das altbekannte Generationenproblem, dass das Internet oder die sozialen Medien von der Generation 40+ nur als Spielerei angesehen werden.
Mangelnde Zeit: In den seltensten Fällen drehen die Arbeiter Däumchen, sondern gehen ihrer Profession nach. Und kaum ein Arbeitgeber wird einen seiner Angestellten von der eigentlichen Arbeit abziehen und ihn die neue DIN-Norm Umsetzen lassen.
Unternehmen wird mit dieser Norm also Vorgegaukelt, Man könne damit ohne jegliches Vorwissen und ohne großen Mehraufwand, da man es ja einfach selbst macht, in die Gegenwart (ja nicht die Zukunft!) "starten". Meiner Meinung nach ist das nicht richtig, zum einen da falsche Hoffnungen geweckt werden die aufgrund der oben genannten Probleme schnell enttäuscht werden. Zum anderen gibt es auch auf diesem Gebiet Experten die man fragen bzw. engagieren kann. Es repariert doch auch niemand sein Auto selbst, nur weil es Normen gibt, wie der Zustand sein muss, nein man geht zum Experten und lässt ihn das tun was er am besten kann.
Ausserdem hat eine Norm für mich gleich diesen Beigeschmack der Standard-Lösung. Aber hier gibt es keine Standardlösung, da jedes Unternehmen einzigartig ist in seinen Strukturen und Herausforderungen etc. - Es gibt kein Schema-F in der digitalen Kommunikation!
Womit wir beim nächsten Punkt wären: der Sprache die benutzt wird: "Web2.0 und Social Media" - Der Begriff Web2.0 war irgendwann mal so ein Hype-Wort das jeder kannte, heute benutzen es die für die das Internet noch Zukunft ist und nicht Gegenwart. Und auch von Social Media distanzieren sich diejenigen die genau in diesem Bereich arbeiten immer mehr. Ich auch! Für mich ist es einfach "online-Kommunikation" oder "digitale Kommunikation". Diese Norm ist also, an diesem Kriterium gemessen, ein Machwerk von Internet-Ausdruckern die mit der Materie nicht viel zu tun haben.
Und jetzt bin Ich mal auf eure Kommentare gespannt.
P.S.: die komplette Norm gibt es bei beuth.de für knapp 50,- falls sie tatsächlich jemand von euch kauft möge er oder sie sich bitte mal melden :)
Seit ein paar Tagen gibt es Spotify nun auch in Deutschland. Natürlich gab es gleich wieder eine große Diskussion wegen des "Facebook-Zwangs", aber darauf möchte ich jetzt nicht eingehen.
Ich habe mir Spotify runtergeladen und getestet. Ich gebe zu, ich hatte mich bisher noch nicht damit befasst, auch wenn es Möglichkeiten gegeben hätte. Mein erster Eindruck war, dass ich diesen Hype darum nicht verstehe, denn "nur" zum personalisierten Musikhören gibt es ja schon so Dinge wie last.fm, tape.tv, putpat.tv, etc. pp.
Wie gesagt war das mein erster Eindruck! und dann habe Ich angefangen mich mal durchzuklicken. Der Clou bei Spotify sind eindeutig die "Apps". Musikmagazine und -Homepages bieten hier Mehrwert wie man ihn erwartet. Charts, Empfehlungen, Neuerscheinungen. Oder wie der Festivalguide: Die Festival-LineUps als Playlisten zum "warmhören". Es gibt wirklich jede Menge Möglichkeiten Musik zu suchen und zu entdecken.
Die App die ich bis jetzt am meisten genutzt habe ist Soundrop. Das ist "Social-Music-Experience" oder "Playlist-Crowdsoucring" vom Feinsten. Man sucht sich einen Channel zu einer bestimmten Musikrichtung aus, und stimmt für die Songs ab die man hören will. Die Songs mit den meisten Stimmen stehen oben, der ganz oben wird als nächstes gespielt. Recht einfach vom Prinzip her, aber es funktioniert und es kommt (fast) nur gute Musik :) Man kann natürlich auch jederzeit Lieder über die Suche zur Abstimmung hinzufügen.
Daneben kommt, wie oben erwähnt dass man, mit oder ohne Apps, "personalisiert Radio hören" kann, einzelne Lieder suchen, Charts anhören und und und. Auch kann man eigene Playlisten anlegen, oder seine Lokal gespeicherte Musik im Programm abspielen.
Was für mich bei einer Musik-Anwendung, egal welcher Art wichtig ist, ist die Verbindung zu last.fm. Ich habe Mich so daran gewöhnt dass Ich auf das "scrobbeln" einfach nicht verzichten will. Spotify kann das, und darüber hinaus noch viel mehr mit der last.fm App.
Wem das alles noch nicht reicht, kann natürlich gegen Geld auch noch mehr Funktionen und "ohne Werbung" bekommen. Was das alles ist und wieviel das kostet seht ihr hier